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Protest vor der ersten Verhandlungsrunde

Über 2.000 IG Metaller haben sich am 23. Januar 2012 vor dem Verhandlungslokal in Saarbrücken eingefunden, um Druck für einen schnellen Tarifabschluss in der saarländischen Stahlindustrie zu machen.

Schon vor Beginn der ersten Verhandlungsrunde machten die Beschäftigten aus den Betrieben der saarländischen Stahlindustrie deutlich, wie ernst es ihnen mit ihrer Forderng nach kräftigen Einkommenserhöhungen, der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden und einer verbesserten Altersteilzeitregelung ist.

Gleichzeitig forderten sie die Arbeitgeber unmissverständich auf, den bestehenden Tarifvertrag, der eine faire Bezahlung und eine Begrenzung von Leiharbeit enthält, weiterzuführen.

Daniel Spengler, Vorsitzender des Ortsjugendauschusses der IG Metall Völklingen forderte die Arbeitgeber in seiner engagierten Rede auf, nicht nur über fehlende Fachkräfte zu klagen, sondern jungen Menschen eine planbare Zukunftsperspektive zu bieten. "Die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten muss wieder zum Normalfall werden. Es kann nicht angehen, dass junge Facharbeiter von einer Befristung in die nächste geschoben werden und so unzählige Warteschleifen drehen müssen!"

Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Völklingen, Robert Hiry, unterstrich noch einmal die gute wirtschaftliche Entwicklung nach der Krise und forderte die Arbeitgeber auf, den Beschäftigten ihren gerechten Anteil nicht vorzuenthalten. Lautstark Unterstützung für seine Forderung erhielt er von den angereisten Kolleginnen und Kollegen der Dillinger Hütte, von Saarstahl, Stahlwerk Bous und vielen weiteren kleineren und mittleren saarländischen Stahlbetrieben.

Ebenfalls dabei: Beschäftigte von Buderus Edelstahl (Wetzlar) und den Badischen Stahlwerken Kehl. Auch in diesen Betrieben gilt der saarländische Stahl-Tarifvertrag. Unterstützt wurde die Stahlbeschäftigten von Delegationen aus den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie, der Textilindustrie und aus anderen DGB-Gewerkschaften.

Christoph Schneider, Vorsitzender der IG Metall-Vertrauensleute bei Saarstahl Völklingen, überreichte zum Schluss der Veranstaltung dem Bezirksleiter Armin Schild symbolisch einen Vorschlaghammer und sicherte ihm zu, dass die Belegschaften notfalls auch noch eine Schippe draulegen können, falls die Verhandlungen scheitern sollten.

Die Friedenspflicht endet am 31. Januar 2012, danach sind auch Warnstreiks möglich.

Gestärkt durch diese eindrucksvolle Demonstration, nahm die Verhandlungskommission der IG Metall die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern auf.

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