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Tarifgeschichte: Erkämpfte Erfolge

Hinter jedem Erfolg, den die IG Metall in der Vergangenheit erreicht hat, stehen zähe Verhandlungen, manchmal ging es nicht ohne Streik.

1956

1,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitszeit wird von 48 auf 45 Stunden verkürzt. Für die Arbeitszeitverkürzung gibt es einen Lohnausgleich von 6,5 Prozent.

1957

Nach 16 Wochen endet in Schleswig-Holstein der Streik um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für Arbeiter. Abkommen über die Verkürzung der Arbeitszeit auf 44 Stunden ab 1959.

1958

6 Prozent mehr Lohn und Gehalt

1959

4,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitszeit wird von 45 auf 44 Stunden in der Woche verkürzt mit 2,3 Prozent Lohnausgleich.

1960

Es gibt 8,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

1961

5 Prozent mehr Lohn und Gehalt

1962

6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitszeit wird auf 42,5 Stunden verkürzt. Lohnausgleich 3,5 Prozent. Der Urlaub wird um drei bis sechs Tage verlängert (die Urlaubsdauer richtet sich nicht mehr nach der Betriebszugehörigkeit, sondern nach dem Lebensalter).

1963

5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

1964

8 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die wöchentliche Arbeitszeit wird auf 41,5 Stunden verkürzt. 3 Prozent Lohnausgleich. Der Urlaub verlängert sich um ein bis zwei Tage.

1965

Es gibt 3 Prozent mehr Lohn und Gehalt und ein zusätzliches Urlaubsgeld von 30 Prozent.

1966

6 Prozent mehr Lohn und Gehalt

1967

Die 40-Stunden-Woche wird eingeführt. Es gibt 1,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt und 3,1 Prozent Lohnausgleich für die Arbeitszeitverkürzung.

1968

5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die IG Metall handelt ein Rationalisierungsschutzabkommen aus.

1969

Im Frühjahr gibt es drei Prozent, im Herbst noch einmal acht Prozent mehr Lohn und Gehalt. Tarifverträge über den Schutz von Vertrauensleuten und Jugendvertretern werden abgeschlossen.

1970

Es gibt durchschnittlich 15,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Der Tarifvertrag über vermögenswirksame Leistungen von 26 Mark je Monat (Auszubildende 13 Mark) wird abgeschlossen. Mehr Urlaub durch Nichtanrechnung des freien Sonnabends.

1971

Nettovergütung 180 Mark für drei Monate. Urlaub um einen Tag verlängert.

1972

7, 5 % mehr Lohn und Gehalt. Das 13. Monatseinkommen wird abgesichert (zehn bis 30 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit). Der Urlaub wird um ein bis zwei Tage verlängert.

1973

8,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Verdienstsicherung und Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer. Die Zahlung von Kontoführungsgebühren wird vereinbart.

1974

Durchschnittglich 11,6 Prozent  mehr Lohn und Gehalt. Das 13. Monatseinkommen wird auf zehn bis 40 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit und das zusätzliche Urlaubsgeld auf 50 Prozent erhöht, der Urlaub um zwei Tage verlängert. Streik im Unterwesergebiet um Alterssicherung.

1975

6,8 Prozent mehr Lohn und Gehalt 

1976

5,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die vermögenswirksamen Leistungen werden auf 39 Mark erhöht (Auszubildende 19,50 Mark).

1977

6,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Das 13. Monatseinkommen wird auf 20 bis 50 Prozent erhöht.

1978

5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. In einigen Tarifgebieten: Vertrag zur Sicherung der Eingruppierung und Abgruppierung. In Nordrhein-Westfalen streiken die Stahlarbeiter sechs Wochen für die Einführung der 35-Stunden-Woche. Als Kompromiss gibt es sechs Wochen Urlaub. Steik und Aussperrung in Nordwürttemberg/Nordbaden. Die Folge siehe 1979. 

1979

Auch in der verarbeitenden Industrie wird der Urlaub nach einem Stufenplan verlängert mit dem Ziel: 30 Tage für alle.  4,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

1980

6,8 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Einmalzahlung 30 bis 165 Mark für untere Lohngruppen.Die vermögenswirksamen Leistungen erhöhen sich auf 52 Mark (Auszubildende 26 Mark). Ein bis zwei Tage Urlaub mehr.

1981

4,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt und eine Pauschale von je 120 Mark für Feburar und März. Alle über 25jährigen erhalten 30 Tage Urlaub., das sind ein bis zwei Tage mehr.

1982

4,2 Prozent mehr Lohn und Gehalt und eine Pauschale von 120 Mark für Februar. Auch der Urlaub für die 18- bis 25jährigen wird auf 30 Tage verlängert.

1983

3, 2 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Alle Arbeitnehmer in der Metallindustrie - auch die unter 18jährigen - haben jetzt 30 Tage Urlaub (Stufenplan aus dem Jahr 1979). Anschlussvertrag für die vermögenswirksamen Leistungen..

1984

3,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Einmalzahlung 250 Mark. Streik in Nordwürttemberg/Nordbaden und Hessen um die Einführung der 35-Stunden-Woche. In allen Tarifgebieten gibt es Tarifverträge zum Vorruhestand.

1985

Die wöchentliche Arbeitszeit wird auf 38,5 Stunden verkürzt (3,9 Prozent Lohnausgleich) und 2 Prozent mehr Lohn und Gehalt ab 1. April.

1986

4,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Anstelle der Erhöhung für April Pauschalbetrag von 230 Mark. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 30 bzw. 35 Mark.

1987

Es gibt 3,7 Prozent mehr Lohn und Gehalt und Ausbildungsvergütungen. Ab 1. April 1988 Verkürzung der Arbeitszeit auf 37,5 Stunden. Lohnausgleich: 2,7 %, sowie 2 % mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergürungen. Ab 1. April 1989 Verkürzung der Arbeitszeit auf 37 Stunden  mit vollem Lohnausgleich. 2,5 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen.

1990

6 Prozent meh Lohn und Gehalt. Für April und Mai einmalige Zahlungen von je 215 Mark. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 70 bis 90 Mark. Die wöchentliche Arbeitszeit wird ab l. April 1993 auf 36 Stunden verkürzt. Ab Oktober 1995 soll für die gesamte Metallindustrie die 35-Stunden-Woche gelten bei vollem Lohnausgleich. Alle Auszubildenden haben ab 1990 die 37-Stunden-Woche - die weiteren Arbeitszeitverkürzungen gelten auch für sie.

1991

Alte und neue Bundesländer 6,7 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Für April und Mai einmalige Zahlungen je 290 Mark. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 bis 140 DM. Verbesserung der Lohnstruktur durch dauerhafte Anhebung der unteren Lohngruppen. In den neuen Bundesländern werden tarifliche Löhne, Gehälter, Vergütungen für Auszubildende und die Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) in jährlichen Stufen bis 1994 auf West-Niveau angehoben. Die Arbeitszeit wird in 2 Stufen bis 1996 auf 38 Stunden verkürzt. Ab 1995 gibt es 50 Prozent Urlaubsgeld und 30 Tage Urlaub ab 1996.

1992

Alte Bundesländer
5,4 Prozent  mehr Lohn und Gehalt. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 75 Mark. Erhöhung der Sonderzahlung um 5 Prozent in allen Stufen. Ab 1. April 1993 Verkürzung der Arbeitszeit auf 36 Stunden. 3 Prozent  mehr Lohn und Gehalt. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 50 Mark. Erhöhungen der Sonderzahlungen um weitere 5 % in allen Stufen.

1993

Die Arbeitgeber kündigen widerrechtlich die laufenden Tarifverträge in den neuen Bundesländern. Nach zwei beziehungsweise drei Wochen Streik in der Metallindustrie von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der Stahlindustrie wird ein neuer Stufenplan abgeschlossen, der eine Angleichung der Einkommen in Stufen bis zum 1. Juli 1996 vorsieht.

1994

Alte Bundesländer
Die IG Metall schließt den Tarifvertrag über beschäftigungssichernde Maßnahmen ab. Die Arbeitgeber verpflichten sich, Ausgebildete zu übernehmen. Die Tarifverträge über Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen werden wieder in Kraft gesetzt und die Einkommen ab 1. Juni um zwei Prozent erhöht. Diese Erhöhung wird durch eine einmalige zehnprozentige Kürzung der Sonderzahlung kompensiert. Die durch die Arbeitgeber gekündigten Urlaubsbestimmungen werden unverändert wieder in Kraft gesetzt.

1995

Alte Bundesländer
Nach zweiwöchigem Streik in Bayern: Für Januar, Februar, März, und April eine Pauschale von je 152,50 Mark. Ab Mai 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Ab November 1995 bis Ende 1996 weitere Erhöhungen der Löhne und Gehälter um 3,6 Prozent. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab Januar 1995 um 3,4 Prozent und ab November 1995 um weitere 3,6 Prozent. Inkrafttreten der 35-Stunden- Woche mit vollem Lohnausgleich zum 1. Oktober 1995. Wieder Inkraftsetzen des Tarifvertrages über vermögenswirksame Leistungen für 5 Jahre.

1996

In großen Protestdemonstrationen erreichen die Metallarbeitnehmer, dass die 100prozentige Lohnfortzahlung für Kranke durch Tarifverträge gesichert bleibt. Das Gesetz war verschlechtert worden.

1997

Alte Bundesländer
Für Januar, Februar, März  Pauschale von 200 DM. Ab 1. April 1997 1,5 Prozent, ab 1. April 1998 2,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen. Sicherung der 100 Prozent Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Wieder Inkraftsetzen der durch die Arbeitgeber gekündigten Tarifverträge zu den Sonderzahlungen und der Urlaubsbestimmungen mit modifizierter Berechnung. Verlängerung der Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung. Tarifvertrag zur Altersteilzeit: Per freiwilliger Betriebsvereinbarung können Arbeitnehmer der Metallindustrie mit 55 in Altersteilzeit gehen - mit 82 Prozent Einkommen und 95 Prozent Rentenbeitrag.

Neue Bundesländer
Aufgrund des Stufenplanes von 1993: Übernahme der für die alten Bundesländer erzielten Entgelterhöhungen. Sicherung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und tarifliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung. 

Alte Bundesländer Textil- und Bekleidungsindustrie:
Abschluss Tarifvertrag zur Förderung von Aus-, Fort- und Weiterbildung.

1998

Altersteilzeit auch in der Stahlindustrie. Azubis im Stahl und Teilen der Metallindustrie werden 12 statt 6 Monate übernommen. Metallindustrie Niedersachsen: Arbeitnehmer bekommen steuerfreie Prämien, wenn sie zu Gunsten neuer Jobs die Arbeitszeit verkürzen.

1999

"Ende der Bescheidenheit": Es gibt kräftig mehr Geld . In der Textil- und Bekleidungsindustrie wird bei Krankheit wieder der volle Lohn gezahlt. Tarifvertrag für die 7000 Adecco-Zeitarbeiter auf der Expo 2000 in Hannover.

Alte Bundesländer

Für Januar und Februar Pauschale von 350 DM. Ab 1. März 3,2 % mehr Lohn und Gehalt. Einmalbetrag von 1 % des Monatsentgelts aus zwölf Monaten. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen.

Neue Bundesländer

Übernahme des Ergebnisses aufgrund eines zentralen Abkommens mit einmonatiger Verzögerung. Für Februar 175 DM. Einmalbetrag berechnet auf elf Monate. Die Einkommen in ostdeutscher Textilreinigung und -industrie werden weiter an das West-Niveau angeglichen.

2000

Alte und neue Bundesländer, Metall- und Elektroindustrie:
Tarifvertrag zur Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt mit Rechtsanspruch auf Altersteilzeit und Übernahme der Ausgebildeten für 12 Monate.Für März und April Pauschale von 330 DM. Ab Mai Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3 %, ab Mai 2001 um weitere 2,1 %. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 3 %. Fortschreibung des Tarifvertrages vermögenswirksame Leistungen in den alten Bundesländern für 5 Jahre und stufenweise Einführung in den neuen Bundesländern.

Alte Bundesländer, Textil- und Bekleidungsindustrie:
Tarifvertrag zur Altersteilzeit, Übernahme der Ausgebildeten für 12 Monate. Ab September Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 2,4 %, ab September 2001 um weitere 2,4 %. Aufhebung der Abzüge bei der Jahressonderzahlung. Erhöhung des zusätzlichen Urlaubsgeldes ab 2001 um 4,8 %. 

Alte Bundesländer Holz und Kunststoff verarbeitende und holzbearbeitende Industrie:
z. B. Flächendeckende Tarifverträge zur Beschäftigungsbrücke mit Rechtsanspruch auf Altersteilzeit und Übernahme der Ausgebildeten für 12 Monate ab Mai 2002. Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,5 % beginnend mit dem 1. April 2000, ab Mai 2001 um weitere 2,5 %.

2001

Metall- und Elektroindustrie/Holz und Kunststoff verarbeitende und holzbearbeitende Industrie:  Abschluss Tarifvertrag Entgeltumwandlung zur Altersversorgung. Bildung einer gemeinsamen Einrichtung von IG Metall und Gesamtmetall zur überbetrieblichen Altersversorgung "MetallRente".

2002

Durchbruch bei einem Jahrhundertprojekt: Für die Metall- und Elektroindustrie einigen sich IG Metall und Gesamtmetall auf Eckpunkte und auf einen Fahrplan zur Einführung eines gemeinsamen Entgelt-Tarifvertrages für Arbeiter und Angestellte (ERA). Metall- und Elektroindustrie: Nach Streik in Baden-Württemberg und Berlin/Brandenburg: Für Mai Pauschale von 120 Euro, Auszubildende 28, 30, 33 bzw. 35 Euro je Ausbildungsjahr. Erhöhung der Entgelttabellen ab 1. Juni um 3,1 % plus 0,9 % ERA-Strukturkomponente (4 % im Volumen), ab 1. Juni 2003 um weitere 2,6 % plus 0,5 % ERA-Strukturkomponente (3,1 % im Volumen). Vereinbarung von Eckpunkten und einer verbindlichen Zeitplanung für einen gemeinsamen Entgeltrahmentarifvertrag.      

Holzbearbeitende Industrie:

z. B.: Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Mai um 2,9 %. Für April Pauschale von 50 Euro. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. April um 27 Euro. Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie: z. B.: Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab 1. Juni um 3 %.  Für Mai Pauschale von 25 Euro, Auszubildende 20 Euro.      

Alte Bundesländer, Textil- und Bekleidungsindustrie:

Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Oktober um 3%, ab 1. Dezember 2003 um weitere 2,7 %. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. Dezember um 30 Euro einheitlich. In 2004 Erhöhung des Urlaubsgeldes um 5,7 %.

2003

Erstmals schließen die DGB-Gewerkschaften Tarifabkommen im Bereich der Zeitarbeit/Leiharbeit ab. Sie reagierten damit auf grundlegende Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie auf die Einführung der Personalservice-Agenturen im Bereich der Bundesagentur für Arbeit.

Holzbearbeitende Industrie: z. B.: Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Mai um 2,2%. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 15 Euro je Ausbildungsjahr.

Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie: z. B.: Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Juli um 2,5 %. Für April, Mai und Juni Pauschale von 150 Euro. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. April um 25 Euro.

Metall- und Elektroindustrie:

Erhöhung der Entgelttabellen ab 1. März 2004 um 1,5% plus 0,7 % ERA-Strukturkomponente (2,2 % im Volumen) und ab 1. März 2005 um weitere 2%plus 0,7 % ERA-Strukturkomponente (2,7 % im Volumen). Abschluss eines Tarifvertrages zur Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung "Pforzheimer Abschluss" in der Metallindustrie: Zur "nachhaltigen Verbesserung der Beschäftigungsentwicklung" können die Tarifvertragsparteien Betrieben gestatten, befristet von tariflichen Mindeststandards abweichen. In Betrieben, bei denen mehr als die Hälfte der Beschäftigten in den oberen Gehaltsgruppen sind, können sich Unternehmensleitung und Betriebsrat darauf verständigen, die Quote der 40-Stünder von bisher 18 Prozent auf bis zu 50 Prozent der Beschäftigten auszudehnen.

2004

Neue Bundesländer,Metall- und Elektroindustrie:
Steigerung der Einkommen im Niveau um 2,2 Prozent ab 1. März 2004 und um weitere 2,7 Prozent ab 1. April 2005 - davon jeweils 0,7 Prozent als ERA-Strukturkomponente.

Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie: z. B.: Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab 1. Juni um 1,5 %. Für April und Mai Pauschale von 30 Euro. Holzbearbeitende Industrie: z. B.: Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Juni 2004 um 1,5 %, ab 1. März 2005 um weitere 1,5 %. Für März, April und Mai 2004 Pauschale von100 Euro. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. März 2004 um 11 Euro, ab 1. März 2005 um weitere 11 Euro.      

Alte Bundesländer, Textil- und Bekleidungsindustrie: Für 2005 vier Einmalzahlungen von je 108 Euro, Auszubildende je 50 Euro. Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab 1. Januar 2006 um 1,8 %. Abschluss eines Tarifvertrages zur Förderung der Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit.

 

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