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27.01.16 Stahl

Mehr Geld für die Beschäftigten der saarländischen Stahlindustrie

In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2016 vereinbarten die IG Metall und der Verband der Saarhütten in Saarbrücken einen Tarifabschluss für die saarländische Stahlindustrie. Die Entgelte steigen ab April 2016 um 2,3 %, für die Monate Februar und März wurde eine Einmalzahlung vereinbart.



Die 15.000 Beschäftigten an der Saar, in Wetzlar und Kehl erhalten für die Monate Februar und März 2016 eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Für Auszubildende wird eine Einmalzahlung in Höhe von 160 Euro gezahlt. Diese wird mit der März-Abrechnung fällig.

Ab 1. April 2016 gibt es eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 2,3 Prozent - für 14 Monate. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2017.

Darüber hinaus werden Arbeitgeber und Betriebsräte prüfen, inwiefern die Zahl der Ausbildungsplätze in Stahlunternehmen erhöht werden kann. Außerdem konnte der Tarifvertrag Werkverträge wieder in Kraft gesetzt und konkretisiert werden. Betriebsräte können damit mehr Einfluss nehmen. Die Bestimmungen im Manteltarifvertrag zur Arbeit der gewerkschaftlichen Vertrauensleute sollen betrieblich überprüft und auftretende Probleme gelöst werden.

"Aus Sicht der IG Metall sind diese Regelungen ausgesprochen wichtig und zukunftsweisend", so Robert Hiry, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen. Mehr junge Menschen in der Stahlindustrie auszubilden, um die Zukunftsperspektiven der Stahlindustrie zu verbessern sei ein wichtiges Signal.

Die Tarifkommission hat dem Ergebnis am 27.01.2016 zugestimmt.

 

 


 

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