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IG Metall fordert: Parlamentarier sollen an den Werkbänken arbeiten

Kein Politiker hat bisher geantwortet

Saarbrücken. Die IG Metall hat Bundestagsabgeordnete aufgefordert, einmal selbst im Betrieb zu arbeiten. Damit könnten sie die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen kennen lernen, die in Zukunft nach den Vorstellungen der großen Koalition bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten sollen.

Wie der erste Bevollmächtigte der IG Metall Verwaltungsstelle Völklingen, Robert Hiry, mitteilte, sei im Saarland die Einladung an Elke Ferner und Ottmar Schreiner (beide SPD), an Peter Altmaier und Anette Hübinger (beide CDU) gegangen. Aber bisher habe noch keiner der Politiker auf die Aufforderung reagiert.

Hiry verwies darauf, dass die meisten Beschäftigten die geltende Altersgrenze von 65 Jahren nicht erreichten: "Nur 38 Prozent der über 55-Jährigen haben überhaupt noch einen Arbeitsplatz." Aber alle, die vor dem gesetzlichen Rentenalter in den Ruhestand wechselten, hätten mit Abzügen beim Altersgeld zu rechnen, und zwar in Höhe von 0,3 Prozent für jeden Monat, der bis zum gesetzlichen Rentenalter fehlt. Insofern sei "eine Erhöhung des Rentenalters nichts anderes als eine versteckte Rentenkürzung".

Saarbrücker Zeitung, 25.10.2006

 

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