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Machtwahn - Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet

Auf Einladung der IG Metall Völklingen und der DGB Region Saar war am 28. September 2006 Albrecht Müller erneut zu Gast in unserer Verwaltungsstelle.

Bereits im März 2005 hatte der Autor sein Buch "Die Reformlüge" in der Dillinger Stadthalle vorgestellt und mit interessierten Kolleginnen und Kollegen diskutiert.

Auch sein neues Buch "Machtwahn" bietet wieder viele interessante Aspekte für unsere gewerkschaftliche und politische Arbeit.

Wer beeinflusst Politik und warum findet so gut wie keine kritische Gegenöffentlichkeit mehr statt? Albrecht Müller zeigte interessante Zusammenhänge auf und forderte die Anwesenden auf, die handelnden Personen in Politik und Wirtschaft, aber auch unsere Presse- und Medienlandschaft kritisch zu hinterfragen.

Ein Schwerpunkt seiner Lesung war die Frage, warum unablässig Reformen verlangt werden, die nicht nur sozial ungerecht, sondern die auch noch nachweislich wirkungslos sind. Was wollen unsere Eliten uns weis machen und warum? Verfolgen sie handfeste eigene Interessen und sind sie vielleicht selbst Nutznießer dieser Reformen?

Sind sie wirklich so ahnungslos und dumm oder sind sie korrupt? Diese Kernfrage muss man stellen, wenn einige unaufhörlich versuchen, unseren Sozialstaat sturmreif zu schießen. Sind die Experten, die ständig in den Medien präsent sind, wirklich unabhängig? Oder reden sie die gesetzliche Rentenversicherung schlecht, weil sie von der privaten Versicherungswirtschaft gut dafür bezahlt werden? Diese Frage warf auch Robert Hiry, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen in seinem Referat "Rote Karte der Rente mit 67" auf. Er forderte auf, sich jetzt einzumischen und sich aktiv am Aktionstag der DGB-Gewerkschaften unter dem Motto "Sozial Politik? Das geht besser!" zu beteiligen.

Er kündigte an, dass die IG Metall in den kommenden Wochen und Monaten öffentlichkeitswirksam gegen die unsozialen und wirkungslosen Reformen protestieren wird. In vielen Gemeinden und Städten werden Transparente mit unseren Forderungen zu sehen sein. Gleichzeitig werden Banderolen zu Verfügung gestellt, die in den Heckscheiben von Autos platziert werden können.  [Hier die Motive]

Infostände finden in den kommenden Wochen in Merzig, Dillingen, Saarlouis und Völklingen statt. Auf Betriebsversammlungen wird man diese Debatte zum Kernthema machen. Auch nach dem Aktionstag am 21. Oktober soll dieser Protest - auch auf betrieblicher Ebene - weitergeführt werden.

 

Unser Tipp:

Der Autor betreibt auch eine hochinteressante Webseite mit vielen Informationen. Der Name der Webseite ist Programm: www.NachDenkSeiten.de.

 

 

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Samba Balaawa
Initiative: Respekt - kein Platz für Rassismus
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