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PM: Auftakt zur heißen Phase im Metall-Tarifkonflikt im Saarland

Bezirksleiter Schild: ?Die Arbeitgeber brauchen Druck
Saarländische Bevollmächtigte: ?Wir sind gewappnet?

?Wenn die Arbeitgeber in der dritten Verhandlung am 27. März wie gestern in Nordrhein-Westfalen auch bei uns abermals ein Angebot verweigern, werden sie sofort nach Ende der Friedenspflicht, am 29. März, null Uhr, in den Betrieben die Wut der saarländischen Metallerinnen und Metaller über diese Provokation zu spüren kriegen.? Das hat der für das Saarland zuständige IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild heute nach einer Demonstration mit mehreren Tausend Teilnehmern auf einer Veranstaltung seiner Gewerkschaft in Saarbrücken angekündigt.

?Die Arbeitgeber verspielen leichtfertig die Chance auf eine Lösung des Tarifkonflikts in der Friedenspflicht, also brauchen sie Druck durch Warnstreiks?, sagte der Bezirksleiter. Würden die Arbeitgeber ihre bundesweit abgestimmte Blockade dann immer noch durchhalten, müsse und werde sich die IG Metall überall auf Urabstimmung und Arbeitskampf vorbereiten. ?Die Zeit wird knapp und läuft nach Ostern ab?, sagte Schild.

?Wir im Saarland sind gewappnet?, zeigte sich der Saarbrücker IG Metall-Bevollmächtigte Hans-Peter Kurtz von der Kampfbereitschaft der Metallerinnen und Metaller überzeugt. ?Die Beschäftigten brauchen die fünf Prozent, sie wollen auch die vermögenswirksamen Leistungen behalten und sie wollen im Interesse einer langfristigen Sicherung der Standorte und ihrer Arbeitsplätze, dass die Unternehmen mehr für Innovation und Qualifizierung tun.? Dafür müssten tarifvertragliche Vereinbarungen her. Würden die Arbeitgeber am 27. März wieder nur Nein, Nein, Nein zu den drei Forderungen der IG Metall sagen, ?knallt?s im Saarland?.

Robert Hiry, Erster IG Metall-Bevollmächtigter aus Völklingen, warf den Arbeitgebern vor, sie hätten die Zeichen der Zeit nicht erkannt. ?Wir werden sie eines Besseren belehren?, sagte er. Die IG Metall an der Saar sei kampfbereit und kampffähig. Außerdem wisse er aus Betrieben, dass dort bereits mit einer deutlichen Tariferhöhung kalkuliert werde. Zu den Gegenforderungen der Arbeitgeber etwa nach Öffnung der Tarifverträge für betriebliche Kürzungen von Weihnachts- und Urlaubsgeld meinte der Bevollmächtigte: ?Das hat mit der Realität, mit Weitblick und mit einer vernünftigen Behandlung der ?lieben Mitarbeiter? überhaupt nichts zu tun.?

 

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Samba Balaawa
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