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Entschließung: Solidarität mit ver.di und den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes

Der Ministerpräsident des Saarlandes, als Arbeitgeber der Beschäftigten des Saarlandes, möchte die wöchentliche Arbeitszeit hoch setzen, um Stellenstreichungen vornehmen zu können.

Am 03. Mai 2004 führte ver.di-Saar ein Sondierungsgespräch mit dem Ministerpräsidenten. Ziel war es, die Verlängerung der Arbeitszeit vom Tisch zu bekommen und eine Neustrukturierung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes zu erreichen.

Die Landesregierung blieb dabei: Die Kürzung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes sowie die Verlängerung der Arbeitszeit sollen auf alle Beschäftigten, die mittelbar und unmittelbar im Öffentlichen Dienst tätig sind, angewandt werden.

Allen anderen Beschäftigten der Gemeinden, der Landkreise, des Stadtverbandes sowie den Beschäftigten in Bereichen von angeschlossenen Tarifverträgen des Öffentlichen Dienstes droht das gleiche Schicksal.

Wir, die Delegierten der Frauenkonferenz der IG Metall Verwaltungsstelle Völklingen, solidarisieren uns mit ver.di und den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes.

Wer die Arbeitszeit verlängert nimmt bewusst Arbeitslosigkeit für viele in Kauf. Wird im Öffentlichen Dienst die Arbeitszeit verlängert, kann dies zu einem Flächenbrand der Arbeitszeittarifverträge auch in der Privatwirtschaft werden.

Die Neoliberalen und Konservativen wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Im Sinne einer gerechten Arbeitszeitpolitik und unserer nachkommenden Generationen dürfen wir dies nicht zulassen.

 

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Samba Balaawa
Initiative: Respekt - kein Platz für Rassismus
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